GründerGeflecht im Mai

Speed-Dating & Netzwerken

Am 22. Mai 2025 wurde der Hardehäuser Hof in Fritzlar zum Treffpunkt für Austausch, Begegnung und neue Verbindungen. Im Zentrum des Abends stand das Buddy-Speed-Dating – ein Format, das bewusst auf klassische Präsentationen verzichtet und stattdessen auf echte Gespräche setzt.

An drei Tischen begegneten sich die Gründungsteams des aktuellen Wettbewerbsjahrgangs und erfahrene Coaches aus dem Netzwerk. Jeweils zehn Minuten Gesprächszeit, dann wurde gewechselt. Die Idee dahinter: herausfinden, wer als Buddy zusammenpasst, nicht über Lebensläufe oder Slides, sondern über Haltung, Themen und gegenseitiges Interesse. Kein Pitch, kein PowerPoint, keine Show, sondern echtes Matching auf Augenhöhe.

Die Coaches brachten ihre Erfahrungen aus Gründung, Beratung, Handwerk, Technologie oder Unternehmensnachfolge ein. Für viele Teams war das Speed-Dating der erste persönliche Kontakt zu Menschen, die als Sparringspartner und Vertrauenspersonen im weiteren Wettbewerbsverlauf zur Seite stehen werden. Besonders für Teams ohne bestehendes Netzwerk in Nordhessen war das Buddy-Format ein Türöffner.

Nach dem strukturierten Teil öffnete sich der Abend zum GründerGeflecht, dem offenen Netzwerktreffen im Rahmen des Wettbewerbs. Dieses Mal mit zwei Gästen, die konkrete Unterstützung im ländlichen Raum sichtbar machten: Tanja Damm vom Virtuellen Gründerzentrum Schwalm-Eder stellte vor, wie digitale Tools Gründungsvorhaben auch außerhalb urbaner Innovationszentren stärken können. Renate Richter von der Wirtschaftsförderung Schwalm-Eder-Kreis brachte Förderangebote auf den Punkt, klar, praxisnah, direkt.

Danach wurde es locker. Das Timing verschwand, die Gespräche wurden länger, tiefer, persönlicher. Das Catering kam von Fettenbrot & Kaviar – ein kulinarischer Beitrag aus der Region, der dem Abend den passenden Rahmen gab. Kein Großevent, sondern ein ehrlicher Abend mit Menschen, die sich gegenseitig weiterbringen wollen.

Wir bedanken uns bei allen, die den Abend mit Leben gefüllt haben – bei den Coaches, die ihr Wissen geteilt haben, bei den Teams, die offen aufeinander zugingen, und bei unseren Partnern, die das Format möglich gemacht haben.

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